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Nele aus der 4c freut sich über die Plakette, die NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst anbringt.

Radfahrprüfung an Grundschule mit NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst MdL

Ein aufregender Schultag liegt hinter Viertklässlern der Engelradingschule in Marbeck (Borken): Sie haben heute, 25. Juni 2021, ihre Radfahrprüfung absolviert. Verkehrsminister Hendrik Wüst besuchte die Schule, um mit ihnen über das richtige Verhalten im Straßenverkehr und ein verkehrssicheres Fahrrad zu sprechen.

„Eine gute Radfahrausbildung stellt früh die Weichen für sicheres Verhalten im Straßenverkehr und hilft dabei, das Rad als vollwertiges Verkehrsmittel kennen und lieben zu lernen. Die Radfahrprüfung leistet einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit von Kindern und auch für eine bessere, sichere und saubere Mobilität“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst.

In Nordrhein-Westfalen steht für Grund- und Förderschüler in der dritten und vierten Klasse die Radfahrausbildung auf dem Stundenplan. Erfahrungsgemäß nutzen Kinder ab der vierten Klasse häufiger das Fahrrad, um selbstständig zum Sport oder Freunden zu fahren. Die Radfahrausbildung an Grundschulen und die Prüfung am Ende der vierten Klasse ist die Grundlage für eine eigenständige Mobilität von Kindern.

„Mit dem Wechsel auf die weiterführenden Schulen wird der Weg zur Schule länger. Da wird das Fahrrad zu einem häufig und gern genutzten Verkehrsmittel“, sagt Peter Schlanstein, Vizepräsident der Landesverkehrswacht Nordrhein-Westfalen, und weiter: „Ein verkehrssicheres Fahrrad ist neben dem richtigen Verhalten das A und O, um sicher an das Ziel zu kommen.“

Im Vorfeld jeder Radprüfung werden zunächst die Fahrräder untersucht, ob sie in einem ordnungsgemäßen technischen Zustand sind. Wer ein verkehrssicheres Fahrrad hat, darf an der Prüfung teilnehmen und erhält eine Plakette, die das Jahr der Prüfung zeigt. Die Prüfplaketten werden von den lokalen Verkehrswachten in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt.

Die über 180.000 Radfahrprüfbögen und die Fahrradpässe, die ebenfalls im Rahmen der Radfahrausbildung eingesetzt werden, werden vom nordrhein-westfälischen Verkehrsministerium, TÜV Rheinland, der Unfallkasse und ebenfalls den lokalen Verkehrswachten finanziert.

„Leider haben wegen Corona die Radfahrprüfungen dieses wie auch vergangenes Jahr nicht an allen Grundschulen wie gewohnt stattfinden können“, sagte Peter Schlanstein. Die Landesverkehrswacht rät daher auch in den Sommerferien zu Hause zu trainieren. Denn Kinder ab zehn Jahren dürfen nicht mehr auf dem Gehweg fahren, sondern müssen den Radweg oder die Straße nutzen. „Wir bitten alle Eltern, dass sie mit ihren Kindern den Schulweg und andere häufig genutzte Wege mit dem Rad abfahren und auf Gefahrenstellen aufmerksam machen“, so Schlanstein.

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