Schulanfangsaktion mit neuem Motto
Schulministerin Dorothee Feller in Wuppertal mit dabei
Die Landesverkehrswacht NRW appelliert mit dem Ende der Sommerferien auch in diesem Jahr wieder an alle Verkehrsteilnehmer und Verkehrsteilnehmerinnen, ein besonderes Augenmerk auf die Schulanfänger zu legen. Unter dem neuen Motto „Fahrt vorsichtig! Wir sind unterwegs.“ fand die diesjährige Schulanfangsaktion an der Ferdinand-Lassalle-Schule in Wuppertal statt, zu der Schulministerin Dorothee Feller begrüßt werden konnte.
„Wenn die jungen Schülerinnen und Schüler sich das erste Mal zu ihrer neuen Schule aufmachen, dann sind das sehr wichtige Erfahrungen und häufig die ersten Erlebnisse für die Kinder allein im Straßenverkehr. Diese Wege helfen enorm dabei, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten als Fußgänger oder Radfahrer aufzubauen, aber sie sind natürlich auch mit Risiken verbunden. Die Kinder benötigen gerade in diesen Situationen speziellen Schutz. Ich appelliere an alle anderen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, sich besonders aufmerksam zu verhalten, die Geschwindigkeit der Autos zu drosseln und den neuen Grundschülerinnen und Grundschülern ohne Gefahren zu ermöglichen, sicher und selbstbestimmt ihre Schulen zu erreichen“, betont die Ministerin.
Im ganzen Land machen die Verkehrswachten in NRW ab heute mit Bannern, Flyern und zahlreichen Aktionen auf die Schulanfänger und Schulanfängerinnen aufmerksam. „Unsere neuen Banner mit der auffälligen roten Sprechblase fallen sofort ins Auge. Die Aufforderung ,Fahrt vorsichtig! Wir sind unterwegs´ ist klar zu verstehen und richtet sich aus Kindersicht an alle, die am Straßenverkehr teilnehmen“, so Maria Brendel-Sperling, Vizepräsidentin der Landesverkehrswacht.
Sie ermunterte die Wuppertaler Schüler, möglichst zu Fuß zur Schule zu kommen. „Wer den Schulweg zu Fuß zurücklegt, ist nicht nur wacher im Unterricht, sondern lernt auch nach und nach, sich sicher und selbstständig im Straßenverkehr zu bewegen“, so Brendel-Sperling. An die Eltern appellierte sie, mit den Kindern den Schulweg zu üben. „Informieren Sie sich an der Schule nach Schulwegplänen. Der kürzeste Weg ist nicht immer der sicherste“, so Brendel-Sperling. Die Kinder sollten auf Gefahrenstellen wie Ausfahrten und unübersichtliche Stellen hingewiesen werden. Wer den Schulweg regelmäßig übe, werde im Straßenverkehr sicherer und selbstbewusster.
Die Schulanfangsaktion wurde auch in diesem Jahr durch die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen unterstützt.